Die Welt ertrinkt in Bekleidung

Wie viel Kleidung brauchen wir eigentlich? Eine Frage auf die wohl jeder eine andere Antwort geben würde. Notorische Besserwisser, wie unser Co-Gründer Alex, würden direkt entgegnen: “Definiere brauchen!”. Nun, jetzt mal ernsthaft, wann habt ihr das letzte Mal an zwei aufeinanderfolgenden Tagen das gleiche Outfit angezogen – Socken und Unterwäsche hiervon ausgenommen? Es scheint vielen von uns beinahe peinlich zu sein, in einem Outfit mehrmals innerhalb einer kurzen Zeit gesehen zu werden. So ist es kaum verwunderlich, dass die Anzahl der Kleidungskäufe sich im Zeitraum von 2000 bis 2015 verdoppelt hat und eine weitere Verdoppelung bis 2030 prognostiziert wird (Quelle).

 

Gut für die Textilindustrie und damit wohlmöglich auch für PLANETICS, könnte man meinen. Jedoch ist das insgesamt überhaupt nicht positiv, insbesondere für unsere Umwelt, da reichlich Ressourcen verbraucht werden und die Endprodukte häufig im Kleiderschrank versauern.

Was kann ich dagegen tun?

Die Good News an dieser Stelle: Für jedes Problem gibt es auch eine Lösung und so haben wir zwei einfache Tipps für dich.

  1. Wenn du etwas kaufst, achte darauf, dass es nachhaltig hergestellt wurde. Nachhaltig? Das kann z.B. heißen, dass recycelte Materialien verwendet wurden. Auf diese Art und Weise werden zum einen Ressourcen wie Wasser und CO2 geschont und zum anderen wird kein Rohöl verwendet. Rohöl ist Hauptbestandteil bei Herstellung von Polyester und Polyamid. Natürlich kannst du auch auf Bio-Materialien setzen, welche aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen wurden. Tencel® ist ein solcher Stoff, der nur einen Bruchteil des Wassers von konventionellen Chemie-Fasern benötigt und aus Holz von ökologischer Forstwirtschaft stammt (Quelle).
  2. Es gibt mittlerweile einige interessante Dokumentationen über Minimalismus, u.a. auch auf Netflix. Hierbei muss nicht immer von einem Extrem ins nächste gehen. Es sind allerdings gute Orientierungspunkte, so dass man langsam ein Bewusstsein dafür entwickelt, ob man etwas wirklich braucht oder, ob es “nice to have” ist. Wirf hierzu gerne einen Blick in deinen Kleiderschrank. Du wirst einige Teile sehen, die du mindestens jede zweite Woche trägst, aber mit Sicherheit auch einige, bei denen du zugeben musst “keine Ahnung wann ich das das letzte Mal anhatte”.

 

In jedem Fall liest gerade einen Blogeintrag auf einem Marktplatz für nachhaltige und faire Sportartikel. Daher sind dir unsere Tipps wahrscheinlich gar nicht so neu 😊.